Gesundheitsmanagement

GesundheitsmanagementBetriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklungbetrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten.
Sie sollen den Beschäftigten und dem Unternehmen gleichermaßen zugutekommen.

Warum ist betriebliches GM wichtig?

Ziel des BGM ist, die Belastungen der Beschäftigten zu optimieren und die persönlichen Ressourcen zu stärken. Durch gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz wird auf der einen Seite die Gesundheit und Motivation nachhaltig gefördert und auf der anderen Seite die Produktivität, Produkt- und Dienstleistungsqualität und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens erhöht. Hier entsteht für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Win-Win-Situation und das Unternehmensimage als guter Arbeitgeber im Sinne von Corporate SocialResponsibility wird verbessert. Letzteres ist angesichts der demografischen Entwicklung und dem damit verbundenen Konkurrenzkampf um qualifizierte Nachwuchskräfte nicht zu unterschätzen.

Welche Instrumente und Methoden setzen wir ein?

Die wichtigsten Analyse-Instrumente sind

  • die Gefährdungsbeurteilung/Evaluierung (Arbeitsschutz, psychische und physische Belastungen),
  • Fehlzeiten-Analysen,
  • Krankenkassenberichte,
  • biometrische Daten (Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, …)
  • Gesundheitszirkel,
  • Workshops zur strategischen sowie operativen Zielfindung und
  • Mitarbeiter-Befragungen.

Durch die individuell auf unsere Kunden abgestimmte Kombination verschiedener Analysemethoden werden Handlungsbedarf und Problemfelder im Betrieb ermittelt und Maßnahmen festgelegt.

Wie steigt man in das betriebliche GM ein?

Zu Beginn eines Betrieblichen Gesundheitsmanagement steht eine Bestandsaufnahme. Diese dient dazu eine Übersicht aller bereits im Unternehmen bestehenden Maßnahmen und Prozesse zu erstellen.
Dies können z. B. sein:

  • flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Arbeitszeitkonten, Sabbaticals),
  • HR-Maßnahmen zur Förderung der Selbstverantwortung zur Gesundheitsförderung,
  • Gesundheit als Thema im Unternehmensleitbild,
  • ein Führungskräfte-Entwicklungsprogramm,
  • ein gutes Betriebsklima,
  • Kurse für Rückenschule, Laufgruppen, ergonomische Schulungen,
  • Arbeits- & Gesundheitsschutz,
  • eine gesunde Kantinenverpflegung,
  • ein betriebliches Eingliederungsmanagement.

Das Aufgreifen dieser bereits bestehenden Einzelmaßnahmen, das Strukturieren, das miteinander Vernetzen und das kommunizieren der Vorgehensweise ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit innerbetrieblicher Gesundheitsmanager.

Welche Ziele sollen erreicht werden?

Aus den Ergebnissen der Eingangsanalyse werden gemeinsam Ziele formuliert, Maßnahmen abgeleitet und ein Zeitplan festgelegt.

Endziel ist die Integratioon des betrieblichen Gesundheitsmanagements in die betriebliche Organisation und die bestehenden Managementsysteme.

Tue Gutes und rede darüber!

Eine gute Kommunikation ist der zentrale Erfolgsfaktor vom betrieblichen GM.

Viele Unternehmen bieten Ihren Mitarbeitern bereits eine Vielzahl an gesundheitsförderlichen Angeboten an. Doch nicht selten haben diese keinen Überblick über das Angebot und nutzen es deshalb nicht oder nur begrenzt.

Deshalb ist eine kontinuierliche Kommunikation im BGM unerlässlich.

Dies kann z. B. über unterschiedliche Kanäle, wie das Unternehmensmagazin, das Intranet, E-Mail-Verteiler, Poster oder Flyer-Aktionen geschehen. Deshalb ist es hilfreich im Rahmen der Planung eines BGM, ebenfalls ein Kommunikationskonzept zu entwickeln und genau zu planen:
wann,
welche Informationen
von wem
an wen veröffentlicht werden.

Unsere Leistungen

Wir begleiten als externe Berater den gesamten Einführungsprozess des betrieblichen GM. Wir übernehmen die Moderationen der Steuerungsgruppe, die Durchführung von Workshops und Mitarbeiterbefragungen und natürlich auch die Begleitung unserer Kunden bei der konkreten Umsetzung der erarbeitetenden Maßnahmen.
Unsere PR-Profis unterstützen Sie auch gerne bei der Gestaltung des innerbetrieblichen Kommunikationsprozesses.